Altersgemischte Gruppen
Maria Montessori hat schon früh die vielfältigen Möglichkeiten sozialen Erlebens und Lernens in altergemischten Gruppen erkannt.
Sie sah Verantwortung, soziales Engagement und persönliche Identität als wesentliche Elemente des Lernens in altersgemischten Gruppen.
Das Miteinander von älteren und jüngeren Kindern ist gelebte und praktizierte Sozialerziehung. Begabungen können sich vielseitiger und ungestörter entwickeln als in der reinen Jahrgangsklasse.
Die Kinder regen sich gegenseitig an, ältere Schüler festigen ihre Kenntnisse, wenn sie jüngeren helfen, jüngere schauen den Größeren zu und erhalten auf diese Weise Anregungen für das eigene Lernen.
Ein weiterer Vorteil der altersgemischten Gruppe: Kinder, die eine Klasse wiederholen, bleiben in der vertrauten Lerngruppe und bei „ihrem“ Lehrer.